Dienstag, 21. Februar 2017

Buchentdeckung der Woche

Hallöchen meine lieben Leseeulen,

ich habe mir gedacht, dass es mal wieder Zeit für eine Buchentdeckung der Woche wäre. Ich weiß eigentlich habe ich geplant, dass jeden Mittwoch eine erscheint. Aber immer wird man im Netz auch nicht nach einem Roman fündig und ich mag nicht extra gezwungen danach suchen. 
Dieser Roman, den ich heute entdeckt habe, fiel mir durch sein farbenfrohes Cover auf. Ich habe mir dann den Klappentext und die Leseprobe durchgelesen und muss sagen, das ist wirklich mal was ganz anderes und klingt sehr interessant. 3 Autoren schrieben diesen Roman über ein Mädchen und die Biologie. Dazu findet sich auch auf der Seite des Verlages ein interessantes Interview. 

Der Verlag schreibt dazu: Was „Sofies Welt“ für die Philosophie ist, ist „Lara“ für die Biologie – ein Buch über den menschlichen Körper und den Glauben an unsere inneren Kräfte.

Na wenn das mal nicht vielversprechend klingt. Und hier ist das Schätzchen:

von David Bueno, Salvador Macip, Eduard Martorell



Beschreibung:

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3446254773
ISBN-13: 978-3446254770
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
Originaltitel: Los Limites de la vida

Preis eBook: 11,99 €
Preis gebundene Ausgabe: 15,00 €

Inhalt:

Lara hat eine schwere Krankheit. Im Krankenhaus setzt sich nachts eine Ärztin an ihr Bett und verwickelt sie in ein Gespräch über die Geheimnisse der Biologie und die unglaubliche Entwicklung von den ersten lebensnotwendigen Molekülen bis hin zu komplexen Lebewesen. Dafür verantwortlich ist die DNA, die in jeder Pflanze, jedem Tier und jedem Menschen hinterlegt ist und jedes Wesen einzigartig macht. Für Lara wird dieses Gespräch zu einer Art Kraftquelle: Das Leben ist zerbrechlich, gerade weil es so viele ungelöste Rätsel gibt. Darin besteht das Wunder und die Chance, auch für Lara. Eine faszinierende Geschichte über die Geheimnisse des Lebens und – Hoffnung.


Auf der Seite des Verlages erfahrt ihr mehr über die Autoren und das Interview. Ich hoffe ich habe euch neugierig gemacht und wünsche euch noch einen schönen Tag. 

Montag, 20. Februar 2017

Götterfunke - Liebe mich nicht von Marah Woolf [Rezension]


Beschreibung:

Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Dressler (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3791500295
ISBN-13: 978-3791500294

Preis eBook: 14,99 €
Preis gebundene Ausgabe: 18,99 €


Inhalt:

„Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?" Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. "Liebe mich nicht."
Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?


Marah Woolf, Autorin der MondLichtSaga und eine der erfolgreichsten Selfpublisherinnen Deutschlands, jetzt erstmals in einem deutschen Verlag!


Rezension:

Dieses Cover ist einfach unbeschreiblich schön. Es schillert in sanften Farben, wenn man das Buch leicht hin und her bewegt. Und der Klappentext machte mich mehr als neugierig. 
Und was soll ich sagen, ich bin jetzt schon verzweifelt, dass ich bis September auf eine Fortsetzung warten muss. Ich habe sogar die Leseprobe des zweiten Bandes am Endes des Buches verschlungen. Aber machte es das jetzt besser ? Nein! Denn nun will ich erst recht wissen wie es weiter geht. 
Dieses Buch weckt die Emotionen und ich bin gerade ein wenig verzweifelt, denn ich mag diese Ungewissheit nicht. Aber wir fangen am besten von vorne an. 

Als erstes wird dem Leser ein kleiner Einblick in die Spielregeln gewährt und dann steigen wir direkt bei Jess ein. Der größte Teil der Handlung wird aus ihrer Perspektive erzählt, wodurch ich mich sehr mit ihr verbunden fühlte. Sie ist eine starke und sympathische Persönlichkeit und man muss sie einfach gern haben. Wie sie ging auch ich unbedarft an die Geschichte der griechischen Gottheiten heran und mit ihr lernte ich so einiges, was ich noch nicht wusste. Die Autorin hat hier einen zauberhaften und unterhaltsamen Weg gefunden, dem Leser die griechische Mythologie nahe zu bringen. Und dabei wird es keine Sekunde langweilig. Vom ersten Moment ist dieser Roman voller Action und neuer Wendungen und Langeweile kam dabei zu keiner Sekunde auf. Die Seiten flogen nur so an mir herüber, denn ich schwankte ständig zwischen Neugier, Hoffen und Bangen und wollte wissen was sich hinter all den ganzen Wendungen verbirgt. Cayden ist ein Mysterium und Einblick in seine Gedanken und Gefühle erhielt ich nicht und gerade das machte es auch spannend, denn dann hatte ich immer meine eigenen kleinen Theorien. Sein Ziel sterblich zu werden ist deutlich spürbar und trotzdem warf so manche Handlung von ihm Fragen in mir auf. Aber er hatte auch eine sanfte Seite, die mich als Frau direkt ansprach und so ein kleines bisschen verguckte ich mich da auch. Und umso besser konnte ich Jess ihre Emotionen nachempfinden. 

Ich würde schon sagen, dass dieser Roman eigentlich nur etwas für das weibliche Geschlecht ist, denn trotz der vielen Action ist es für einen Mann sicher zu viel Gefühlschaos und Mädchenkram. 
Als ich mein Mann mit wenigen Worten das Buch beschreiben sollte fiel mir nur spontan ein:
Percy Jackson für Mädchen und Frauen. Denn es ist kein reiner Jugendroman, wie ich finde, denn obwohl es um die erste Liebe geht und die Protagonisten ein Alter zwischen 17 und 18 haben ist dieser Roman zeitlos schön. Dieser erste Band vermittelt viel Wissenswertes, hat Action und Gefühl und fesselte mich komplett. Und nun warte ich mit klopfendem Herzen auf die Fortsetzung. 

Bewertung:


    

Donnerstag, 16. Februar 2017

Sophie Elisabeth - Die Gesandte des Zaren Bd. 1 von Christopher Ross


Beschreibung:

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Weltbild (14.12.2016)
ISBN-10: 3959731388
ISBN-13: 978-3959731386

Preis eBook: 9,99 €
Preis gebundene Ausgabe: 10,99 €

WICHTIGER HINWEIS:
Das Buch ist nur bei Weltbild erhältlich Bestell-Tel.: 0180-53 54 321 und bei www.weltbild.de

Inhalt:

Romantische Liebe in Sankt Petersburg, atemlose Spannung in der endlosen Taiga, gefährliche Intrigen in Russisch-Amerika

In Sankt Petersburg findet die badische Prinzessin Sophie Elisabeth ihre große Liebe. Im Winterpalais der Zarenfamilie begegnet sie Nikolai, einem eigenwilligen Offizier der Leibwache. Doch ihre junge Liebe steht unter keinem guten Stern. Denn als scharfer Kritiker Zar Alexanders entdeckt Nikolai eine hinterhältige Intrige gegen den Gouverneur im fernen Russisch-Amerika – und wird verraten. Als Sophie Elisabeth erfährt, dass er aus dem Gefängnis geflohen ist, folgt sie ihm in ihrer Verzweiflung auf einer entbehrungsreichen Reise durch die einsame und wilde Taiga. Um die Gefahren der Natur zu überstehen und Nikolai und die Zukunft Alaskas zu retten, muss sie ihre adeligen Fesseln abstreifen und all ihre Stärke aufbringen.

Rezension:

Dieses Buch klang für mich spannend und wie ein Abenteuerroman. Mit 320 Seiten ist das Buch nicht sonderlich dick und liegt beim Lesen gut in der Hand. Der Klappentext verrät schon, dass es hier um eine Reise quer durch Russland geht. 
Sophie Elisabeth ist hier unser Hauptcharakter und zu Beginn dachte ich, dass ich mit ihr nicht so richtig warm werde. Aber im Verlauf der Handlung wurde sie mir immer sympathischer. Sie ist eine typische Prinzessin, die von der Welt außerhalb ihrer Mauern nur wenig Ahnung hat. Sie ist jedoch, untypisch für eine Frau, an der Politik interessiert. Je länger ich sie auf ihrem Weg begleitete, desto mehr wuchs sie mir ans Herz. 
Nikolai ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen und ich habe immer um ihn gebangt. Er ist ein toller Mann, der einer Frau Respekt entgegenbringt. Er hält den Wert der Freundschaft hoch und vergisst nicht, was manche Menschen in der Vergangenheit für ihn getan haben. Ich mag ihn sehr gerne. 
Als ich mit dem Lesen begann hatte ich das Gefühl ich würde einen guten alten Schmöker lesen, aber das änderte sich je mehr ich in die Geschichte abtauchte. Die Handlung konnte mich sehr fesseln und teilweise kam mir dieses Buch wie eine Abenteuerreise vor. Der Autor beschreibt hier bildreich das weite Russland und seine Bewohner. Die Kälte konnte ich teilweise spüren und die beiden Hauptprotagonisten auf ihrer Flucht zu begleiten ließ manchmal meinen Puls hochschnellen. Die Gefahren der Natur und die heiklen Situationen der Flucht zogen mich in seinen Bann. Manchmal wirkte das ein oder andere kitschig, gerade im Bezug auf das Kennenlernen von Nikolai und Sophie Elisabeth. Manchmal hatte der Roman auch seine Längen, die aber auch schnell überwunden waren. Ob wirklich mehrere Bände notwendig gewesen sind wird sich dann beim nächsten Teil zeigen. Ich werde diesen auf jeden Fall lesen, denn ich möchte wissen wie es mit Sophie Elisabeth und Nikolai weitergeht. Leider weiß ich noch nicht, wann dieser erscheinen wird. 

Bewertung:

   

Montag, 13. Februar 2017

Ich bin die Nacht von Ethan Cross [Rezension]


Beschreibung:

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (20. Dezember 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404169239
ISBN-13: 978-3404169238
Originaltitel: The Shepherd
Preis eBook: 3,99 €
Preis Taschenbuch: 10,99 €

Inhalt:

Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.

Rezension:

Von diesem Roman hatte ich so einiges gehört, nicht zuletzt auch, weil ja mittlerweile der vierte Teil der Reihe erschienen ist. So langsam wollte ich mich mal an dieses Schätzchen wagen. Also gesagt getan.
Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht und es brauchte seine Zeit bis ich mich reingefuchst hatte. Der Autor hat seinen ganz eigenen Erzählstil. Den Leser erwarten so einige Szenenwechsel inklusive der verschiedenen Erzählperspektiven. Da brauch man schon seine Zeit bis man dahinter steigt. Ich fand es zu Beginn daher etwas mühselig und fragte mich, ob das bis zum Ende so weitergeht. Und die Antwort auf diese Frage kann ich nun deutlich mit einem Ja beantworten. Daher ist es wohl dem Autor sein ganz eigenes Mittel Spannung aufzubauen. Und durch die vielen Wechsel entsteht auch Tempo, denn man will natürlich weiterlesen, wie es mit der Person oder Situation weitergeht. Auch wird der Leser durch die ein oder andere Handlung von Ackerman und anderen Personen auf die falsche Fährte gelockt und unerwartete Wendungen überraschen den Leser. Teilweise war ich richtiggehend schockiert wie der Autor das Puzzle erweitert und dann alles zusammenfügt und dann doch wieder Fragen in den Raum wirft. Bis zum Schluss fischt man eigentlich im Dunkeln und auch wenn man sich zeitweise sicher war, dass es nur so sein kann wie man es denkt kommt es dann doch komplett anders. Diese Ungewissheit wird man beibehalten bis zur letzten Seite und selbst diese lässt einen mit offenen Fragen zurück. 
Mein Gesamteindruck vom Buch: spannend keine Frage, allerdings manches Mal verwirrend und ich fühlte mich mit diesen häufigen Szenenwechseln ab und an überfordert. Letztlich bin ich aber nun doch auf den nächsten Teil gespannt und will wissen wie es weitergeht und welche Überraschungen mich als Leser noch erwarten. 

Bewertung:

  

Freitag, 10. Februar 2017

Die Mutter des Satans von Claudia und Nadja Beinert [Rezension]


Beschreibung:

Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Knaur HC (1. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426653834
ISBN-13: 978-3426653838

Preis eBook: 17,99 €
Preis gebundene Ausgabe: 19,99 €


Inhalt:

Ein historischer Roman von den Zwillingen Claudia und Nadja Beinert über Margarethe Luther und wie sie ihren Sohn, den Reformator Martin Luther, prägte.
In Zeiten von Pest, Aberglaube und Ablass: 1480 wird die junge Margarethe mit dem gleichaltrigen Hans Luder vermählt. Trotz der zunächst trostlosen Aussicht eines Lebens an der Seite eines Bergmannes ist die Ratsherrentochter 1483 über die Geburt ihres ersten Sohnes Martin sehr glücklich. Als Martin Luther sich Jahre später gegen den Willen des Vaters für ein Leben als Mönch entscheidet, ist Margarethe hin- und hergerissen zwischen Ehegehorsam und Mutterliebe. In den gefährlichen Jahren der beginnenden Reformation wagt sie einen gefährlichen Balanceakt und trifft den mittlerweile berühmt-berüchtigten Sohn sogar heimlich. Erst ihre bedingungslose Zuneigung und Liebe zu Martin – von Geburt an – machten aus Martin Luther den mutigen, unerschütterlichen Reformator, der uns bis heute überliefert ist.



Rezension:

Uns allen ist sicher der Reformationstag ein Begriff und in manchen Bundesländern hoffe ich, nicht nur durch den Feiertag. Wir befinden uns 2017 im Lutherjahr, denn es ist 500 Jahre her, dass Martin Luther seine Thesen in Wittenberg anschlug. Aber wie viel weiß man eigentlich noch darüber, wenn man schon eine Weile aus der Schule raus ist? Also ich kann für mich sagen, bis auf das es 95 Thesen waren und die kirchliche Ordnung einen Umbruch erlebte, war bei mir nicht mehr allzu viel hängen geblieben. 

Nun ist dieser Roman, aber nur indirekt ein Buch über Luther, denn hier geht es um seine Mutter Margarethe. Als Leser verfolgte ich hier den Werdegang von Martin Luther von seiner Geburt bis zum Jahr 1527 aus Sicht der Mutter. Dieser Weg, den die Beinertschwestern hier wählten war sicher ein ungewöhnlicher, aber sehr eindrucksvoller. Wir erfahren dadurch nicht nur alle wichtigen Dinge über Martin, sondern auch über die Ehe und die Rolle der Frau in dieser Zeit. Ich habe viele geschichtliche Informationen erhalten und viel über Martin Luther gelernt, ohne das ich mit Jahreszahlen und Ereignissen erschlagen wurde. 
Die Autorinnen haben ein großes Talent Geschichte in Geschichten zu verpacken. Sie haben hier großartig recherchiert und durch wenige fiktive Elemente ein lebhaftes Bild der Familie Luther gezeichnet. Ich wusste viele Dinge dieser Zeit nicht und war erschrocken darüber, wie sich der Glaube den Menschen vor Luther darstellte. 
Margarethe Luther ist eine starke Persönlichkeit, die die ganze Zeit meine Sympathie und mein Mitgefühl hatte. Sie ist eine folgsame Ehefrau, aber auch eine liebende und herzliche Mutter. Die Schicksalsschläge, die sie ertragen musste bewegten mich sehr. Ihr Mann Hans war mir nicht immer sympathisch. Er ist das für diese Zeit typische Oberhaupt der Familie und kümmert sich um seine Arbeit. In manchen Szenen tat mir seine Frau regelrecht leid, wie er mit ihr umgeht. 
Aber was auch die Familie wegen Martin durchmachte wird hier eindrucksvoll geschildert. Man kann aber auch erkennen, dass Martin seine Familie nie vergessen hat und ohne seine Eltern vielleicht nie diesen Weg gegangen wäre. 

Dieser Roman bewegt, regt zum nachdenken und hinterfragen an und lehrte mich auf jeden Fall wieder mehr geschichtliches Wissen über meine Heimat. Wenn ich demnächst nach Eisleben oder Mansfeld fahre, werde ich sicherlich einiges mit anderen Augen sehen. Ich bin zu tiefst bewegt und kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der gerne historische Romane liest und im Lutherjahr mehr über Luther erfahren möchte. 

Bewertung: